Werbung für Lasertag – was funktioniert?

Eingetragen bei: Statusmeldungen | 0

Werbung für Lasertag und Family Entertainment

Lasergame Berlin ist seit fast 10 Jahren aktiv am Markt und wir haben viele verschiedene Werbeformen angeboten bekommen, selbst probiert und sind mit fast allem hart ins Gericht gegangen. Was nicht funktioniert hat, flog raus.

Was bleibt am Ende? Wie kann ich gute Werbung für meine Freizeit-Angebote machen?

Diese Fragen stellen sich vor allem Gründer/innen, die bei Lasergame Berlin Lasertag Equipment kaufen und in das Business einsteigen wollen.
Jede/r von uns, die ein eigenes Geschäft gründet, wird früher oder später von der Werbewirtschaft entdeckt und mit Angeboten überhäuft.
Allein schon, weil alle Agenturen und Vertreter sich vom Gewerbeamt über Neuanmeldungen informieren lassen, kommt man schnell auf das Radar der Provisionsjäger.

Wenn jemand mit uns zusammen gründet, beraten wir gerne, welche Maßnahmen an Werbung für uns gut funktioniert haben – hier an dieser Stelle wollen wir jedoch erst einmal vor den größten Fehlern warnen.

Lass dir keinen Mist erzählen - WerbeversprechenRausgeworfenes Geld für Werbung – 0 Wirkung und mieser Service

Was haben uns die Verkäufer am Telefon nicht alles versprochen…
Wir optimieren Ihre Werbung, wir bringen neue Kunden, wir binden Ihre Kunden, wir blablabla… Bulls**t von Verkäufern.
Niemand ist besser als wir, das bekommen Sie nur von uns, unsere Technik ist patentiert, wir blablabla… ehrlich, ohne Ende.

Und was machen wir? Wir probieren es (zum Glück nur zum Teil) aus und schwups sind hunderte Euro oder mehr weg – und nichts passiert. Nachweislich NICHTS.

Klar, wir tauchen in Portal XY für nur X € im Monat für 2 Jahre auf – blöd nur, wenn keine Kunden das Portal nutzen oder der Gratis-Eintrag genau so viel gebracht hätte, wie der Bezahlte.
Mit etwas Recherche hätte man rausfinden können, dass der ach so wertvolle Backlink ein “nofollow” Backlink ist, der für Google rein gar nichts zählt.

Hier die miesesten und wertlosesten Werbeversprechen, die man als Gründer angeboten bekommt:
  • Wir optimieren ihren Google Eintrag und die Google Werbung für sie – denn wir sind zertifizierte Google Partner.
    Einfach direkt auflegen. Diese Werbemethode ist komplett für den Eimer und man zahlt für die eh schon kostenpflichtige Werbung auf Google nochmal mehr. Wenn schon Google Werbung (und manchmal kann sie Sinn machen), dann selbst erstellt und zum Original preis. Nicht als Kombipaket mit Seite 1 Garantie – so ein Unfug.
  • Printmedien. Zeitung, Zeitschrift, Onlinezeitung etc.
    Sorry, aber Print ist tot. Niemand aus der Zielgruppe blättert durch die Gratis-Zeitungen im Briefkasten und holt sich dort Informationen zur Freizeitgestaltung. So leid es mir für das aussterbende Medium tut, aber KEINE unserer Printwerbungen hatte je auch nur einen Rückläufer. Und ja, wir waren so bedacht, dass wir eine Art Messsystem per Gutschein-Code eingebaut haben – wurde nie genutzt. Trotz versprochener hunderttausende Kontakte. Denn Kontakt bedeutet auch überblättern.
  • Außenwerbung.
    Ehrlich? Das ist der Grund,weshalb wir diese Liste gestartet haben. Wir haben uns getraut. Wir haben Außenwerbung auf drei der neuen, tollen Monitore auf einem belebten Berliner S-Bahnhof mit vielen tausend Blickkontakten täglich gebucht. Ja, als der Verkäufer von Ströer am Telefon war, klang das schlüssig. 3 Monitore auf dem Bahnhof XY. Mehrere hundert Einblendungen am Tag – jede 10 Sekunden lang.
    Unser Gedanke: Ja, also wenn man da am Bahnsteig steht, hat man schon mal Langeweile und schaut sich um und konsumiert auch Werbung. Könnte passen.
    Falsch – sowohl die Annahme, als auch das Verkaufsgespräch. Denn die TVs waren nicht am Bahnsteig, sondern in einem Tunnel, den kaum die Hälfte der Leute nutzt und dann innerhalb von 1-2 Sekunden am Bildschirm vorbei ist – was bringt mir da eine 10 Sekunden Einblendung? Und selbst auf dem Bahnhof schaut fast jeder auf sein Handy … nichts da Langeweile und umschauen. Also NICHT buchen, wenn nicht alles passt. VORHER anschauen, wo die Bildschirme hängen, dann nachträglich ist es zu spät. Das Unternehmen reagiert nämlich nicht auf Reklamationen – warum auch? Vertrag geschlossen – Schluß mit lustig. Antworten auf Mails? Warum denn? Einfach totschweigen. Werbung verkauft, Kunde ignoriert. Nächsten Idioten finden.
  • Social Media – Facebook, Instagram und Co.
    Hier wird absichtlich so gearbeitet, dass nur ein TEIL eurer Follower eure Beträge sieht. Egal, wie toll ihr einen Beitrag verfasst – Facebook zeigt ihn maximal 20 % eurer Fans – den Rest müsstet ihr bezahlen. Man merkt schon, wo das hinführt, oder? Wir haben weder mit dem Bewerben der eigenen Seite, noch mit Aktionen, Beiträgen oder Events jemals einen höheren Kundenstrom feststellen können. Likes? Ja, das geht. Aber dann auch zu uns kommen? Nein, das klappte nie. Uns bringen die Likes aber leider nichts, solange die Leute auf dem Sofa sitzen bleiben – und allen anderen Betreibern von Lasertag oder Family Entertainment Centern auch nicht.
  • Google Adwords
    Diese können Sinn machen. Manchmal, in bestimmten Phasen des Business. Aber nicht in Dauerschleife. Das wirkt nicht. Viele Kunden sind dazu übergegangen, den Suchergebnissen mehr zu vertrauen, als der bezahlten Werbung, die darüber angezeigt wird. Es macht also viel mehr Sinn, die eigene Seite in der normalen Google Suche nach oben zu bringen, als eine Anzeige über den Suchergebnissen zu bezahlen. Wann und wie es doch etwas bringen kann, seine Werbung auf Google zu schalten – diese Tipps gibt es bei uns gratis, wenn man mit uns zusammen gründet und damit ist noch nicht Schluss.
  • Groupon
    Wir haben GANZ am Anfang mal Groupon Gutscheine vergeben – da gab es Lasergame Berlin noch nicht und alle waren in anderen Berufen tätig. DAMALS war Groupon ein Hype und eine Aufnahme mit einem Deal bedeutete tausende Klicks auf der Webseite mit entsprechender Werbewirkung. Diese Zeiten sind jedoch lange vorbei und Groupon ist mehr oder weniger nur noch ein Portal, das aufgesucht wird, um ein paar Euro zu sparen – da es Angebote dauerhaft und im Überfluss gibt, erzeugt man so keine Klicks, keinen Sog und auch sonst nichts. Da kann man seine Tickets auch einfach ohne Groupon günstiger raus geben und spart sich die Provision.

Verbranntes Geld für WerbungWelche Werbung funktioniert denn nun für Lasertag und Entertainment Center?

Ja zugegeben, wir zeigen hier und jetzt nicht, was am Ende gut funktionieren kann. Zum einen, weil wir auch noch experimentieren und testen – auch nach fast 10 Jahren noch.
Zum anderen, weil wir bereits jetzt oft Stunden unserer Zeit investieren, um Gründer/innen zu beraten, ohne je etwas an sie zu verkaufen. Da geht es dann noch um Baugenehmigungen, Locationsuche, Finanzplanung und so weiter. Alles im Vorfeld, meist ohne Verkauf.
Daher wäre es unseren Kunden gegenüber echt unfair, wenn wir jedem (auch den Mitbewerbern) genau die Tools in die Hand geben würden, die für uns funktionieren. Lieber bieten wir unseren Kunden einen Wissensvorsprung, den wir nur für sie aufheben.

Wie man sein Geld nicht für unwirksame Werbung verschwendet, kann man oben nachlesen und daraus schon viele Tipps lesen, was dann am Ende doch funktionieren könnte. Mit uns als Partner geht es dann gerne ins Detail, was man tun kann, um mehr Gäste zu bekommen.