Kein Kleingeld? Kein Problem! Zahlen mit NFC Karten

Wer ein Family Entertainment Center oder ähnliche Freizeit-Anlagen betreibt, in denen Kleingeld oder Wertmarken benutzt werden, wird das Problem kennen:
Ständig fehlt Kleingeld – beim Kunden, der zum Wechseln an die Kasse kommt oder ganz auf den Kauf verzichtet sowie in der Kasse, weil vorher schon viel Gewechselt wurde.
Zudem muss das Kleingeld aus den Münz-Geräten geholt werden, gezählt, sortiert und zur Bank getragen werden. Hier entstehen Wartezeiten und teils sogar Kosten.

Wir haben auch lange mit Münzautomaten gekämpft. Defekte Prüfer, ignorierte Münzen, Kunden, die durch rubbeln oder schlagen und treten de Automats eine Lösung erreichen wollten und mehr.
Irgendwann war es uns zu bunt, jeden Automaten separat zu zählen, zu dokumentieren, in die Kasse zu buchen und so weiter.
Daher haben wir uns nach anderen Optionen umgeschaut und herausgefunden, dass Kartenzahlungen an Automaten durchaus existieren, aber viel zu teuer in der Anschaffung und dauerhaften Lizenzierung war.

Aus diesem Grund haben wir ein eigenes System entwickelt, von dem wir sagen möchten, dass es flexibel und kostensparend ist. Hier ist die Game Card von Lasergame Berlin.

Prinzipien und Vorteile der Kartenzahlung an Automaten und im Haus

Generell kennt man zwei Varianten der Kartenzahlung, um sein Freizeitangebot bargeldlos zu bekommen: Prepaid und Kredit.
Bei der Variante, in der Der Kunde einen Kredit erhält, ist die Karte bis zu einem bestimmten Limit belastbar, ohne vorher Geld einzuzahlen. Die Zahlung erfolgt beim Verlassen der Location und setzt voraus, dass hier alle Kunden auch zahlen und kontrolliert werden. Der Verlust der Karte zieht oftmals eine hohe Gebühr nach sich, weil man ja nicht weiß, wie viel darauf verbraucht wurde.
Da wir unsere Gäste nicht am Verlassen unserer Location hindern können oder wollen, haben wir uns für die Prepaid Variante entschieden.

Der Kunde bucht einen festen Betrag auf seine Game Card und kann diesen an den Automaten und anderen Stellen bei uns ausgeben. Ist die Karte leer, muss an der Kasse neu aufgeladen werden.
Die von uns geplanten Vorteile dieser Option sind:

  • Vermeidung der Zechprelle, wenn der Gast ohne zu zahlen geht
  • Verwendung des Guthabens bei späteren Besuchen als Kundenbindung
  • Game Card ist automatisch eine sehr gute Gutschein-Karte, die mit beliebigen Wert aufgefüllt werden kann
  • Keine Sorgen, dass der Kunde sich finanziell übernimmt und die Zahlkarte nicht auslösen kann
  • die Zahlkarte kann bedenkenlos an andere Personen (z.B. Kinder) gegeben werden, da das Guthaben limitiert ist
  • Bei Verlust der Karte ist der Kunde nicht verpflichtet, einen höheren Wert zu ersetzen

Zudem bietet die Game Card von Lasergame Berlin folgende Vorteile gegenüber normaler Münzzahlung oder Bargeld:

  • Eine Kasse, die Gelder annimmt – im Rest der Location entstehen keine weiteren Fehlerquellen durch offene Kassen mit Mitarbeitern
  • Karte ist einfacher zu transportieren, als dutzende Münzen
  • Keine Leerung von Automaten, zählen von Geld, Dokumentierung etc. Die Daten werden automatisch gespeichert
  • Keine mechanischen Münzprüfer, die verstopfen oder versagen können
  • Kontrolle und Überblick über die verkauften Guthaben und ihre Verwendung
  • Vergabe von gratis Guthaben ohne etwas auszuzahlen oder zu berechnen
  • Guthaben kann an bestimmte Ausgaben/Automaten geknüpft werden (z.B. Jugendschutz)
  • Guthaben kann zeitlich limitiert werden – z.B. Aktionen, Gutscheine, Flatrates oder ähnliches
  • Flexible Gestaltung und Design – Armband, Karte, Figur, Anhänger Chip …

Funktionsweise der NFC Kartenzahlung mit der Game Card

Die Game Card ist an und für sich nicht notwendigerweise eine Karte – es kann jede Form von NFC Chip genutzt werden.
So kann es zum Beispiel Sinn machen, ein Armband zu nutzen, das die Gäste tragen. Oder Anhänger an das Schlüsselbund zu hängen.
Jeder NFC Chip sollte auslesbar sein und daher für das System funktionieren.
Dabei liest das System ausschließlich die einmalige Serien-Nummer des Chips aus – keine weiteren Informationen.
Sollte also ein Kunde zum Beispiel seine Fitness-Center-Karte für die Zahlungen nutzen wollen, ist dies problemlos möglich und der Datenschutz bleibt gewahrt.

An der Kasse wird die Karte registriert und der Karte wird ein Guthaben zugeordnet. Dieses Guthaben kann auf verschiedene Arten kategorisiert werden. So könnte man zum Beispiel als Elternteil 15 € für sein Kind aufbuchen. 10€zum Spielen und 5 € für Getränke – ist das Guthaben für eine Kategorie aufgebraucht, stehen nur noch Gelder für die andere Kategorie zur Verfügung.
Ebenso können Zahlungen für die Kasse aufgeteilt werden. Beispielsweise zahlt ein Kunde 10€ und erhält durch eine Bonusaktion 5 € freies Guthaben, das 6 Monate gültig ist.
Dann sind 15 € auf der Karte. Das bezahlte Guthaben wird zuerst verbraucht – dann das freie. Sollte das freie Guthaben nicht innerhalb von 6 Monaten aufgebraucht werden, würde es verfallen.

Das Guthaben kann dann zum Beispiel an den Automaten genutzt werden. Der Scan der Karte entspricht einem Spiel. An manchen Automaten werden z.B. 50 Cent je Scan abgebucht – an anderen 1 € oder 2 € – abhängig von der Konfiguration. Ist nicht genügend Guthaben auf der Karte, wird die abgelehnt und statt grüner LEDs wird Rot angezeigt, um zu signalisieren, dass die Karte nicht ausreichend gedeckt ist.
An Informations-Stationen kann ein Gast den Kontostand seiner Zahlkarte selbst überprüfen

Für Events mit vergünstigten Preisen, kann man diese zentral anpassen und die Automaten somit spontan günstiger machen. Nach dem Event stellt man die normalen Preise wieder ein. Schnell und einfach vom Tresen aus.

Außerdem gibt es sogenannte POS-Systeme, an denen man variabel abbuchen kann. Ein Mitarbeiter soll 2,70 € für ein Getränk von der Karte buchen – er gibt diesen Betrag auf dem Display ein, scannt die Karte, die auf genügend Guthaben überprüft wird und falls es vorhanden ist, kann es abgebucht werden.

Die Daten werden sowohl Offline, als auch online gespeichert und bei Bedarf zwischen mehreren Geschäften synchronisiert. Ein Internet-Zugang ist also nicht zwingend erforderlich – das System läuft auch bei Ausfällen des Internets. Backups der Daten können einfach per USB gespeichert werden. Auch die Auswertung der Nutzung (z.B. welcher Automat verdient wie viel Geld) erfolgt automatisch.

 

 

English Version of the video can be found here.